Wednesday, May 16. 2012Erster Saisonhöhepunkt 2012 der SSKC KanutenMedaillenchancen bei Marathon DM in Rheine Die Regattasaison der Aschaffenburger Kanuten hat gleich am Anfang einen ersten Höhepunkt. Während sich der Großteil der Aktiven auf der Gemündener Kanuregatta den Gegnern stellt, fahren gleichzeitig 4 aktive SSKC Fahrer zur Deutschen Kanu Marathon Meisterschaft nach Rheine.
Saturday, December 31. 2011Jahresbericht 2011 der KanuabteilungK A N U - R E N N S P O R TErneut erfolgreichstes bayerisches Kanuteam39 Siege bei Bayerischen, 129 Siege Gesamt |
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| Am 13. Januar wurde bei der Sportlerehrung der Stadt Aschaffenburg erneut eine große Gruppe von Kanuten und Drachenbootsportler geehrt. Insgesamt waren 39 Sportler unserer Abteilung bei der Ehrung vertreten. Sie hatten einen großen Anteil daran, dass der SSKC wieder an die Spitze der erfolgreichsten Vereine der Stadt zurückgekehrt ist. | ![]() Kanuten bei der Sportlerehrung der Stadt |
![]() Taufe eines Kajakvierers auf „Paul Wirthmann“ |
Ohne Regenschauer konnten wir das Anpaddeln am 1. Mai über die Runden bringen. Bei der anschließenden Bootstaufe wurden zwei neue Viererkajaks getauft. Ein Boot erhielt den Namen unseres langjähriges Mitgliedes Paul Wirthmann. Das Andere erhielt den Namen seines Sponsors „Rossi“. |
Die Grundlagen für die erfolgreiche Saison wurde im Ostertrainingslager in Lohr erarbeitet. Bei bestem Wetter und guter Stimmung wurde ein umfangreiches Trainingsprogramm gefahren.
Der Ferienkalender 2011 brachte uns, gerade an Pfingsten, richtig ins Schwitzen. Zum Einen wollten wir an der Pfingstregatta in Saaldorf teilnehmen und zum Anderen zum Trainingslager nach Frankreich fahren. Unsere Abteilungsleiterin Susanne Patzelt schaffte den Spagat und organisierte nach der Regatta in Saaldorf, in Geradmer/Frankreich ein tolles Trainingslager. Der Regen und Wind hatte kaum Einfluss auf das Trainingsprogramm. Alle kamen fit und gesund zurück.
Am ersten Juliwochenende stand bei uns wieder alles im Zeichen des Drachen. Die 9. Auflage des Drachenboot Frankencups und des 7. Schulcups war erneut ein voller Erfolg. Auch die am Sonntag durchgeführte Schüler und Jugendsprintregatta findet immer mehr Anklang.
Leider fiel 2011 unser Abpaddeln im Herbst wegen Terminüberschneidungen und krankheitsbedingten Ausfällen einiger Übungsleiter nicht statt. Allerdings konnte das Helferfest wie gewohnt durchgeführt werden. Dieses Mal hatte unsere Köchin Suse Chili con Carne vorbereitet…
Nebenbei wurden 2 Arbeitsdienste im Frühjahr und Herbst, TÜV Termine mit den Bootshängern und Bus, Bootsreparaturen etc. durchgeführt.
Bayerische MeisterschaftenDie Bayerischen Meisterschaften fanden in Coburg-Hausen auf dem Main statt. Mit einem "Großaufgebot" von 36 Aktiven und Betreuern fiel die Karawane aus Aschaffenburg in Hausen ein. Zusammen mit den Partnerverein aus Hof konnten wieder alle Boots- und Altersklassen besetzt werden. Erwähnenswert ist, dass alle angereisten Aktiven unserer Abteilung mit mindestens einer Medaille zurückgekehrt sind. Dies großartige Abschneiden konnte im Vorfeld niemand ernsthaft vorhersagen. Wie in den vergangenen Jahren war unsere Abteilung wieder der erfolgreichste Verein, und dies zum vierten Mal in Folge. Eine tolle Bilanz. |
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Mit 39 Siegen, 38 zweiten und 18 dritten Plätzen konnte die Anzahl an Meistertiteln nochmals gesteigert werden. Nuria Irache Estebanez (1x), Eugen Eibl (1x), Jörn Faßnacht (1x), Carina Seifert (1x), Katja Seifert (1x), Moritz Zimlich (1x), Corinne Englert (2x), Celina Grießhammer (2x), Johanna Obremski (2x), Lukas Möller (2x), Nick Sauerwein (2x), Franz Laterza (2x), Carolin Endres (3x), Annika Kunze (3x), Regina Thönnissen (3x), Moritz Schüßler (4x), Hannah Patzelt (4x), Torsten Lehnert (4x), Gerd Bernhard (5x), Heiner Faßnacht (5x), Tim Faßnacht (5x) und der erfolgreichste SSKC Teilnehmer Jannis Heinrich mit 6 Titeln. |
![]() Jannis Heinrich, 6 Titeln bei der BM
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| Hoffnung für die Zukunft gibt uns das tolle Abschneiden unserer Schülerfahrer. Bei den Jüngsten, den 9 jährigen setzte sich Celina Grießhammer in beiden Einerrennen erfolgreich durch. Nico Schmidt und Eduard Dreisbusch bei den Buben fuhren sowohl im Einer als auch im Zweier auf das "Treppchen". Erfolgreich bei den 10 jährigen Damen war Corinne Englert im Einer über 500m und 2.000m. In diesen Rennen wurde Luisa Möller noch jeweils Dritte. Souverän gestaltete Lukas Möller die Einer bei den 12 jährigen Sportler. Ungefährdet siegt er über 500m und 2.000m. Carolin Endres gelang es bei den Schülerinnen A über die 2.000m erfolgreich als Erste über die Ziellinie zu paddeln. Zudem wurde Sie noch eine Klasse höher bei der Jugend erfolgreich eingesetzt. Zusammen mit Frederike Altmeyer, Regina Thönnissen, Annika Kunze und Nuria Irache Estebanez dominierten die Aschaffenburger Damen die Mannschaftsboote. Alle Zweier und Vierer konnten siegreich gestaltet werden. Auch ihre männlichen Kollegen Jannis Heinrich und Moritz Schüßler dominierten in den Mannschaftsbooten. Bei allen siegreichen Zweier- und Viererrennen waren die Beiden beteiligt. Positiv zu überraschen wusste Nick Sauerwein. Er gewann den Junioreneiner über 5.000m und saß auch im siegreichen Juniorenvierer über die 200m. Gute Leistungen boten unsere Aktiven in der Leistungsklasse. Allen voran einmal mehr Hannah Patzelt, die insgesamt 4 mal erfolgreich war. Im Zweier mit Johanna Obremski und in den Vierern mit Carina und Katja Seifert. Die Männer waren leider durch die Abwesenheit von Paul Kress etwas geschwächt, konnten sich trotzdem gut in Szene setzen. Höhepunkt sicherlich die 4x 200m Staffel. Hier setzten sich Moritz Zimlich und Jörn Faßnacht, zusammen mit Sebastian Müller und Hardy Hofmann gegen die hoch favorisierte Münchner und Kleinheubacher Mannschaft durch. Eine sehr gute Wechseltechnik brachte den entscheidenden Vorsprung und die Staffel wurde Bayerischer Meister. Fest in Aschaffenburger Hand waren die Rennen der Senioren. Während Tim Faßnacht und Torsten Lehnert in der Senioren A Klasse alle Rennen für sich entscheiden konnten, führten dies Eugen Eibl, Gerd Bernhard, Franz Laterza und Heiner Faßnacht bei den Senioren C + D fort. |
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Süddeutsche MeisterschaftenSchlechte äußere Bedingungen bei der SM in Mannheim störten die SSKC Paddler nicht tolle Leistungen und Platzierungen abzuliefern. |
![]() Lukas Möller, erfolgreicher Titelverteidiger bei der SM |
![]() Tim und Heiner Faßnacht |
Eine geschichtsträchtige Fahrt gelang Tim und Heiner Faßnacht im Zweier der Senioren über 200m. Erstmals konnte eine Vater-Sohn Besetzung süddeutsche Meister bei den Senioren werden. |
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Gleich zweimal war Eugen Eibl auf den süddeutschen Wildwassermeisterschaften erfolgreich. Bei den Senioren belegte er in der Wildwasserabfahrt "Sprint" und im "Classic" Rennen jeweils den ersten Platz. |
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Deutsche MeisterschaftenAus terminlichen Gründen starteten 2011 nur zwei Aktive des SSKC bei den Deutschen Meisterschaften auf der Olympiastrecke in München-Oberschleißheim. Dabei zeigte Carolin Endres bei den Schülerinnen A eine starke Vorstellung. Im Kanu Mehrkampf lag Sie zwischenzeitlich sogar auf einem Medaillenrang. Am Ende reichte es zu einem tollen 11. Platz. Noch besser paddelte Carolin über die Langstrecke von 2.000m. Hier kam Sie als Sechste ins Ziel. |
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German MastersDie German Masters im Kanu Rennsport wurden 2011 in Wiesbaden ausgetragen. leider sorgte der ungünstige Termin in den Ferien dafür, dass wir nicht mit allen Fahrern antreten konnten. So konnte Tim Faßnacht bei den Senioren A nur am Sonntag auf der von Ihm ungeliebten Sprintstrecke an den Start gehen. Mit Platz 4 paddelte er knapp am Podest vorbei. Besser machten es Gerd Bernhard und Franz Laterza. Bei den Senioren C konnten Sie zweimal mit Edelmetall bedacht werden. Über die 1.000m belegten die Beiden Rang 2 und über die Langstrecke von 5.000m noch einmal Platz 3. In die Klasse der Senioren D aufgerückt war Heiner Faßnacht. Über die 200m Sprintstrecke paddelte er sich zu einen Silbermedaille. Im Sprintzweier, zusammen mit Gerd Bernhard wurden sie nach missglückten Start "nur" Vierte. |
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Deutsche Marathon MeisterschaftenZum dritten Mal war der Austragungsort Kassel. Auf der für den Marathonsport idealen Strecke auf der Fulda konnten wir mit einem starken Aufgebot antreten. Mit 8 Aktiven wa-ren wir die zahlenmäßig stärkste bayerische Mannschaft. In der Jugendklasse startete Jannis Heinrich über die 21,5km. Nach einem guten Start musste er im Laufe des Wettkampfes für das hohe Anfangstempo etwas Tribut zollen und verlor den Anschluss an die Spitzengruppe. Ins Ziel kam er als guter Siebter. |
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![]() Frederike Altmeyer am Start
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Überragend war diesmal Frederike Altmeyer in der Jugendklasse. Auch Sie musste über die Strecke von 21,5 km paddeln. Sie hielt sich geschickt im Windschatten ihrer Konkurrentinnen und konnte durch gute Laufportagen immer wieder Boden gut machen. Erst gegen Ende des Rennens setzte sich Alina Gieres vom VfK Saar entscheidend ab. Der zweite Platz für Frederike Altmeyer ist trotzdem ein tolles Ergebnis. |
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Spannend ging es auch bei den Senioren zu. Während Gerd Bernhard und Franz Laterza bei den Senioren C kämpften und im Ziel mit Platz 7 und 5 im Mittelfeld landeten, kämpfte Heiner Faßnacht bei den Senioren D. Nachdem er in der ersten Runde fast schon abgeschlagen war, konnte Heiner Faßnacht durch gute Laufportagen immer wieder Anschluss finden. Auf den letzten 3 Kilometer kämpften drei Fahrer um die noch verbliebenen zwei Plätze auf dem Podium. Im Endspurt sicherte sich Heiner Faßnacht dann den dritten Platz. |
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European Master GamesLignano in Italien war Austragungsort der Europameisterschaften der Senioren. Von unseren Athleten hatte sich Gerd Bernhard dafür qualifiziert und startete dort neben seinen Einerrennen auch mit Hans-Jürgen Klapproth (Leipzig) in den Zweiern. Das Duo, das seit Jahren International zusammen fährt, brachte tolle Ergebnisse mit nach Hause. Über die Marathonstrecke von 18 km waren die Beiden nicht zu schlagen. Überlegen siegten Sie in diesem Rennen. Hinzu kamen noch 2 Silbermedaillen über die 200m und die 1.000m. Etwas Pech hatten Sie bei der Auslosung. Auf der etwas benachteiligten Außenbahn startend fehlten am Ende ganze 70cm zum Sieg. |
![]() Gerd Bernhard (links), Siegerehrung European Masters |
Aschaffenburger Floßhafenregatta 2011Unsere Veranstaltung war auch in der 9. Auflage ein voller Erfolg. Am Samstag starteten bei etwas kühlen Temperaturen 66 Teams in vier Startklassen. Die Trainingseinheiten die die Teams in den Wochen zuvor absolviert hatten zeigten bereits in den ersten Rennen Wirkung. Nur durch Videoanalyse konnten die Platzierungen ermittelt werden. In den Finalen am Nachmittag wurde es ganz eng und die Funteams brachten großen Sport aufs Wasser. Am Sonntag wurde der 7. Drachenboot Schulcup und die Kanu Sprintregatta für Schüler und Jugendliche durchgeführt. Neben den 22 Schulmannschaften starteten auch 193 Sportler in den verschiedenen Bootsklassen im Kanu Rennsport. Selbst die Jüngsten, gerade einmal 6 Jahre alt, boten spannende Rennen. Am Montagnachmittag war der Perth Inch wieder geräumt und wir hatten unser ganzes Equipment wieder verstaut. Herzlichen Dank an alle Helfer, die es möglich gemacht haben, dass wir wieder eine Regatta mit über 1.800 Teilnehmern erfolgreich gestalten konnten. |
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Saisonfeier 2011Inzwischen schon zur Tradition geworden, führten wir unsere Saisonfeier mit der Ehrung unserer Meister einen Tag nach der Sportlerehrung der Stadt Aschaffenburg durch. Für ihre tollen Leistungen in der abgelaufenen Saison wurden vom Oberbürgermeister Klaus Herzog 25 Kanuten in die Stadthalle eingeladen und geehrt. Diese Erfolge wurden bei unserer Feier natürlich noch einmal gewürdigt. Ein Videorückblick brachte die Erinnerung an große Momente der Saison noch einmal zurück. Im Anschluss daran wurde der Walter-Faßnacht-Gedächtnispreis verliehen. Noch nie war er so hart umkämpft wie in diesem Jahr. Erst die letzte Regatta brachte die endgültige Entscheidung. Gewinner 2011 wurde unser Nachwuchsfahrer Lukas Möller. Mit einem minimalen Vorsprung von nur einem Punkt lag er knapp vor Carolin Endres, die wiederum ein Punkt vor Jannis Heinrich platziert war. Die Vergabe des Kenterpokales 2011 gestaltete sich diesmal etwas schwierig. Zuviel Kandidaten standen zur Auswahl. Schließlich gab die Wassertemperatur den Ausschlag. Gewinnerin wurde Regina Thönnissen, die als Erste im Jahr ihre Schwimmtauglichkeit unter Beweis stellte. |
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Während sich unsere Floßhafenregatta (Drachenboot-Funsport) weiterhin größter Beliebtheit erfreut, war im Bereich Leistungssport 2011 eine Stagnation festzustellen, d.h. es konnten mangels ausreichender Beteiligung (auch bedingt durch Verletzungen, Erkrankungen und Schwangerschaften) nicht alle Regatten gefahren werden, die wir langfristig angepeilt hatten.
Am 16. April sind wir mit einem Team wieder mal an die Saar gereist, um uns beim 8. Merziger Langstreckenrennen über 10.000 m mit einem gemischten Feld aus Fun- und Leistungssport-Booten zu messen. Durch den dort üblichen Start im 10 sek.-Takt konnten wir unsere Stärken auf der Langstrecke voll ausspielen, ohne durch dramatische Startmanöver und Positionskämpfe aus dem Takt gebracht zu werden. Nicht zuletzt durch die auf der Ideallinie gefahrenen Wenden und die gut gesetzten Zwischenspurts (Dank an Steuermann Dennis!) belegten wir unter 17 gestarteten Booten einen zufriedenstellenden siebenten Platz.
Auch die gefahrene Zeit kann sich durchaus sehen lassen: Mit 50:08 min. waren wir noch einmal 32 Sekunden schneller als bei unserem „meisterlichen“ Rennen im Vorjahr, und das, obwohl uns mit Detlef Abt und Thomas Rusch zwei Stammkräfte fehlten.
Beim abendlichen Abschluss im Brauereigasthof haben wir die Beiden dann nochmals schmerzlich vermisst. Fazit: Kommt bald wieder, Jungs!
Einen herzlichen Dank noch an Roland Eibl, der unseren „Schlappeseppel“ nach dem Crash beim letztjährigen Armadacup mit großem Aufwand wieder voll wettkampftauglich gemacht hat.

Apropos „Erfolgreiche Biermarke“: Im Rahmen der diesjährigen Floßhafenregatta hat unser zweites Drachenboot, jetzt weißblau gerautet, endlich auch einen ordentlichen Namen bekommen. Oberbürgermeister Klaus Herzog taufte es auf den Namen „Schlappeseppel II“, was wir als gutes Omen für unsere zukünftigen Erfolge sehen sollten.
Trotz widriger Umstände in Form von mäßiger bzw. unregelmäßiger Trainingsbeteiligung und persönlichen Terminschwierigkeiten kam es dann am 3./4. September doch noch zu einer Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften in Brandenburg. Als Renngemeinschaft Bayern („Bavarian Allstars“) hat sich ein aus verschiedenen Vereinen gemischtes Team ganz tapfer geschlagen. Die Abstände zu den Spitzenteams scheinen zwar nicht unüberbrückbar, es zeigte sich aber deutlich, dass man an der Spitze nur mit einer homogenen und eingefahrenen Mannschaft mitmischen kann.
Am 8. Oktober hatte unser Team mit tatkräftiger Unterstützung von Spessartdrachen und Barrakudas beim Viertelmarathon in Saarbrücken dann doch noch ein kleines Erfolgserlebnis. Beim Monkey-Jumble-Rennen der Regattavereinigung Saar erreichten wir in Anbetracht der besonderen Umstände einen achtbaren 12. Platz unter 16 Mixed-Teams.
Dabei hat uns zweimal eine ungünstige Konstellation in den Wenden zurückgeworfen. Es zeigte sich, dass wir auf der Strecke durchaus mit den anderen Teams mithalten können, die uns dann am Schluss dennoch im Spurt abhängen. Besonderer Dank sei unserer Conny Eibl ausgesprochen, die sich fast die Kehle aus dem Hals geschrien hat, um die letzten Kräfte bei uns zu mobilisieren, und unserem Steuermann Matthias Antl, der uns in dem schwer schiffbaren Gewässer sicher und ohne Materialschaden am Boot über die Regattastrecke lenkte.
Die Teilnahme am Armadacup in Bern mussten wir erstmals seit Jahren wegen Terminschwierigkeiten leider absagen. Mit Interesse haben wir uns allerdings das Filmmaterial auf YouTube angesehen. Angesichts der diesmal noch verschärften Massenkollisionen beim Start waren wir froh, unsere Nerven und vor allem unser Boot geschont zu haben.
Den Abschluss des Regattajahres 2011 bildete unsere traditionelle Nikolausfahrt, die wir in diesem Jahr erstmalig zusammen mit unseren Lohrer Freunden von den Spessartdrachen unternahmen. Bei herrlichem Wetter starteten die 20 Nikoläuse mit obligatorischer Mütze in Gemünden und paddelten gemütlich nach Lohr, immer wieder ein lautes „Ho-ho-ho“ anstimmend. Den Temperaturen nahe dem Gefrierpunkt begegneten wir mit Glühwein und einem wärmenden Kräuterschnaps. Den Abschluss bildete ein Bummel über den kleinen, aber feinen Lohrer Weihnachtsmarkt, wo wir uns an der angebotenen Feuerzangenbowle noch einmal laben konnten. Wir freuen uns schon auf die Nikolausaktion im nächsten Jahr!
Wir schauen mit Zuversicht nach vorne und hoffen, dass uns dank überarbeiteter Konzepte (sowohl in Bern, als auch bei uns) eine erfolgreiche Saison 2012 bevorsteht.
Nachdem die älteren Kanuten des SSKC Aschaffenburg bereits am vergangenen Wochenende ihre Saison mit 9 Siegen erfolgreich beendet haben, holten dies die Schüler an diesem Wochenende nach.
Bei der 40. Auflage der Gemündener Schülerregatta auf der Saale konnten 16 Siege und zahlreiche Podestplätze eingefahren werden.
Zusammen mit dem Hofer Teil der Kanu-Rennsport Vereinigung wurde auch die Mannschaftswertung überlegen gewonnen.
Von den Aschaffenburger Paddlern konnten alle Teilnehmer mit mindestens einer Goldmedaille die Heimreise antreten.
So begann Ben Schmidt bei den 7-jährigen gleich mit einer tollen Vorstellung und gewann sein Einerrennen über die 300m. Nach zweiten Plätzen in den Einern zeigten bei den 9-jährigen Nico Schmidt und Eddy Dreisbusch, dass Sie im Zweier zu den besten bayrischen Fahrern gehören, denn Sie siegten überlegen vor den anderen Booten. Auch im Kajakvierer gehörten die Beiden zur erfolgreichen Mannschaft.
Doppelsiegerin bei den 9-jährigen Mädels wurde Celina Grießhammer. Nachdem Sie schon im Einer eine souveräne Vorstellung geboten hat, war Sie auch im Zweier, zusammen mit Charlotta Dolla nicht zu schlagen.
In der Klasse der 10 jährigen Damen gab es in den Einerrennen jeweils einen Sieg für die SSKC Starterinnen Luisa Möller und Corinne Englert. Auch im Zweier lagen Sie klar in Führung, als die Beiden von einem anderen Boot, das quer in der Startbahn lag, behindert wurden. Sie mussten abstoppen und neu Fahrt aufnehmen. Trotzdem reichte es noch zu einem knappen Erfolg.
Sehr gut paddelte auch Angelus Dietrich-Fecher bei den 11-jährigen Kanuten. Er gewann seine beiden Einerrennen und siegte auch im Zweier der Schüler B, hier zusammen mit Lukas Möller.
Lukas Möller zeigte auch in Gemünden, dass er zu Recht Bayerischer und Süddeutscher Meister 2011 geworden ist. Neben seinem überlegenen Einersieg, gewann er den Zweier und auch im Vierer saß er mit Tim Schug, Valentino Mali (beide Hof) und Eddy Dreisbusch im siegreichen Boot.
In der Klasse der 13-jährigen überraschte Daniel Fang in seinem Einerrennen. Mit einem furiosen Endspurt konnte er sich noch die Goldmedaille sichern.
Erwartungsgemäß gut fielen die Platzierungen für Carolin Endres aus. 3 Siege, im Einer und im Zweier sowie als Abschluss auch im Vierer standen am Ende in der Ergebnisliste.
Bei herbstlichen Temperaturen wurden in Mannheim die Süddeutschen Kanu Meisterschaften ausgetragen. Die 3-tägige Veranstaltung litt nicht nur unter den niedrigen Temperaturen sondern auch unter organisatorischen Mängeln. So wurde der Zeitplan durch die unsinnige Einführung des Kanu Mehrkampfes für Schüler und Jugendliche total aufgebläht und undurchsichtig.
Obwohl dem SSKC einige Leistungsträger aus Krankheits- und Urlaubgründen fehlten waren die Verantwortlichen mit dem Abschneiden sehr zufrieden.
So gelang es Lukas Möller in der Klasse 12 Jahre seinen Kanu Mehrkampftitel aus dem Vorjahr erfolgreich zu verteidigen. Hinzu kamen noch tolle zweite Plätze über die 1.000m und die 2.000m. In der Altersklasse 9 Jahre war es Eduard Dreisbusch, der für eine kleine Überraschung sorgte. Er wurde im Kanu Mehrkampf insgesamt Dritter. Den Grundstein für diese Platzierung legte er mit seinem 2. Rang über die 1.000m. Diesmal rangierte er vor seinem Vereinskamerad Nico Schmidt, der insgesamt den 5. Platz belegte.
Bei den Schülerinnen A war es Carolin Endres die insgesamt 4 Medaillen erpaddelte. Nach zweiten Plätzen im Kajakvierer über 500m und im Einer über 2.000m verbuchte sie noch zwei 3. Plätze. Einmal im Einer über die 1.000m und im Gesamtergebnis des Kanu Mehrkampfes.
Ihre tolle Form der bayerischen Meisterschaften bestätigten die Senioren. Über die 200m gewannen Tim und Heiner Faßnacht. Gerd Bernhard und Franz Laterza wurden hier Dritte. Dafür siegten die Beiden über die 5.000m. Über seine Spezialdisziplin, dem Sprint über 200m, siegte Gerd Bernhard erneut. Franz Laterza rundete mit Platz 3 das gute Ergebnis der SSKC Kanuten ab.
Zweite Plätze gab es dann noch über die Langstrecke in der Leistungsklasse. Erst lieferte sich Hannah Patzelt bei den Damen im Einer ein spannendes Duell mit Verena Hantl aus Karlsruhe, das die Baderin knapp gewann.
Kurz darauf war es Moritz Zimlich, der mit Simon Heister (SV Coburg) bei den Herren über die 5.000m den Kampf um die Medaillen aufnahm. Den Grundstock für die Silbermedaille legten die Beiden bereits am Start. Hier sprengten Sie das Feld und legten ein hohes Streckentempo vor. lediglich das Team des VfK Saar konnte folgen und am Ende auch das Rennen gewinnen.
Am Wochenende standen die Bayerischen Meisterschaften der Rennkanuten an. Auf dem Main in Hausen bei Lichtenfels konnte die 25-köpfige Truppe des SSKC Aschaffenburg das starke Abschneiden der letzten Jahre erneut toppen.
Mit 41 Siegen, 35 zweiten und 13 dritten Plätzen waren die Aschaffenburger erneut der erfolgreichste Verein in Bayern. Alle SSKC Sportler kehrten mit mindestens 1 Medaille zurück.
Bereits die jüngste SSKC Teilnehmer Celina Grießhammer (9 Jahre) gewann Gold, während Niko Schmidt und Eduard Dreisbusch bei den Jungs Silber und Bronze einfuhren.
Zweifache Meisterin wurde Corinne Englert bei den Schülerinnen AK 10. Über die 500m und 2.000m gewann Sie überlegen. Luisa Möller rundete mit jeweils Platz 3 die tollen Leistungen ab.
Seine Titel aus dem letzten Jahr konnte Lukas Möller in eindrucksvoller Manier verteidigen. Über 500m und über 2.000m war er nicht zuschlagen.
Nachdem Carolin Endres über die 200m und 500m knapp geschlagen Zweite wurde, konnte Sie über die 2.000m ihre Stärke ausspielen und gewann den Einer der weibl. Schüler AK 14 souverän.
In der Klasse der weiblichen Jugend gingen alle Titel in den Mannschaftsbooten nach Aschaffenburg. In allen siegreichen Zweiern saß Frederike Altmeyer. Über 200m zusammen mit Regina Thönnissen, über 500m mit Carolin Endres und über die 2.000m mit Annika Kunze. Komplettiert wurde dies in den Vierern (200m + 500m) durch Nuria Irache Estebanez.
Ähnlich erfolgreich war Jannis Heinrich bei der männlichen Jugend. Während er die 200m im Rahmen des Mehrkampfes noch gewinnen konnte und damit auch Mehrkampfmeister wurde, wurde er im Ei-ner über 500m und 1.000m Zweiter. Alle anderen Rennen die Zweier über 200m, 500m und 5.000m gewann er sicher mit seinem Vereinskameraden Moritz Schüßler. Auch die beiden Viererrennen über die 200m und 500m wurden von den Beiden erfolgreich gestaltet. Jannis Heinrich saß auch noch im erfolgereichen Juniorenvierer über 200m. Mit im Boot saß mit Nick Sauerwein ein weiterer SSKC Sportler. Seine beste Leistung lieferte er im Einer über die Langstreckendistanz von 5.000m ab, als er überraschender Weise den Titel als Bayerischer Meister erpaddeln konnte.
Frederike Altmeyer startete bei den Juniorinnen über die 1.000m Strecke. Hier gelang ihr die Überraschung und Sie siegte vor den älteren und favorisierten Juniorenfahrerinnen. Auch Jessica Lorenz bot eine tolle Leistung und fuhr im Zweier über 5.000m mit Kristina Petkova auf einen ausgezeichneten 2. Platz. Hinzu kommen noch zweite Plätze im Vierer und Staffel der Damen Leistungsklasse.
Bei den Damen der Leistungsklasse kam es zum erwarteten Duell mit den Fahrerinnen aus München. In den Einern und Zweiern über 200m und 500m konnten Johanna Obremski und Hannah Patzelt keinen Sieg landen. Lediglich über die 5.000m Langstrecke waren Sie siegreich. Hier vor den Vereinskameradinnen Carina und Katja Seifert. Besser sah es in den Viererrennen über 200m und 500m aus. Hier siegten Johanna Obremski - Hannah Patzelt - Carina Seifert und Katja Seifert. Auch die 4x 200m Staffel wurde erfolgreich beendet.
Sehr eng ging es auch bei den Herren in der Leistungsklasse zu. So hatte Moritz bis zum letzten Rennen Silber abonniert. Im Einer über 1.000m und zusammen mit Hardy Hofmann auch in den Zweiern über die 500m und 5.000m reichte es nur zu Silber. Im letzten Rennen der Meisterschaft stand die Staffel über die 4x 200m auf dem Programm. Wie schon so oft entschieden die Staffelholzwechsel das Rennen. Die auf dem Papier favorisierten Münchner Fahrer patzten. Dagegen klappten die Wechsel zwischen Sebastian Müller - Hardy Hofmann - Moritz Zimlich und Jörn Faßnacht perfekt. Mit sicherem Vorsprung paddelte Schlussfahrer Hardy Hofmann zum Gewinn der Bayerischen Meisterschaft.
Fest in Aschaffenburger Hand waren die Rennen der Senioren. In der Klasse A (>32) gewannen Tim Faßnacht und Torsten Lehnert alle Rennen. Während Tim Faßnacht über die 500m und 5.000m erfolgreich war, dominierte Torsten Lehnert über die 200m. Auch die Zweierrennen wurde eine Beute der beiden Aschaffenburger.
Ähnlich dominant die Fahrer der Senioren C (>50). Hier gewann Gerd Bernhard die 200m und 5.000m. Franz Laterza setzte sich über die 500m durch. Beide siegten auch im den Zweierrennen über 200m und 500m, jeweils knapp vor Heiner Faßnacht und Eugen Eibl. Beide waren in der Klasse A über die 200m erfolgreich. Letztendlich startete Heiner Faßnacht bei den Senioren D (>60). Über die 200m und 5.000m konnte er jeweils knapp vor Werner Happ die Ziellinie überfahren. Über die 500m drehte dann Werner Happ (TSV Lohr) den Spieß um und gewann vor Heiner Faßnacht.
Sehr spannend ging es dann in den Viererrennen und der Staffel zu. Hier wurde ohne Altersbegrenzung, also offen gefahren. Nachdem in den letzten Jahren die Neuburger Fahrer diese Rennen jeweils unangefochten dominierten wurde es in diesem Jahr sehr spannend. Nachdem über die 500m das Neuburger Boot noch deutlich vor dem SSKC Team ins Ziel kam, setze die Mannschaft mit Tim Faßnacht - Torsten Lehnert - Heiner Faßnacht und Gerd Bernhard alles auf die 200m. Nach gelungenem Start konnte eine knappe Führung bis ins Ziel verteidigt werden. Auch in der Staffel ging es sehr spannend zu. Nachdem das SSKC Team auf den ersten beiden Teilstrecken der 4x 200m in Führung lag, büßte erwartungsgemäß Heiner Faßnacht gegen den schnellsten Fahrer aus Neuburg seinen Vorsprung ein. Mit einem fulminanten Schlussspurt konnte dann Schlussfahrer Gerd Bernhard den Sieg und den bayerischen Meistertitel sichern.
Einen erfolgreichen Start hatten die Kanuten des SSKC Aschaffenburg bei der Großen Mainzer Regatta. Obwohl nur mit einer reduzierten Mannschaft das erste Kräftemessen angegangen wurde konnten 5 Siege und 10 zweite Plätze erpaddelt werden.
Erfolgreichster Mannschaftsteil waren die Herren Senioren, die insgesamt 4 mal als Sieger die Ziellinie passierten. Den Auftakt machten Tim Faßnacht und Torsten Lehnert mit einem ungefährdeten Sieg im Zweierkajak über 500m. In den Einerrennen gab es sogar Doppelsiege der Aschaffenburger. Über die 200m siegte Torsten Lehnert vor Tim Faßnacht. Über die 500m und 6.000m drehte dann Tim Faßnacht den Spieß um und siegte vor Torsten Lehnert.
Den fünften Sieg steuerte Lukas Möller im Rennen der Schüler B über die 500m Strecke bei. Während er über die 500m noch die Bootsspitze vorne hatte, musste Lukas Möller über die Langstrecke von 2.000m sich knapp geschlagen geben und mit Rang 2. vorlieb nehmen.
Erstmals in der Schülerklasse B starteten Corinne Englert und Luisa Möller. Beide schlugen sich prächtig und wurden über die 500m in ihren Rennen jeweils Zweite. Luisa Möller startete noch über die 2.000m und konnte hier erneut als Zweite die Ziellinie passieren.
In die Jugendklasse aufgestiegen sind Regina Thönnissen und Nuria Irache-Estebanez. Beide erreichten im Einer über die 500m den Zwischenlauf. Während sich Regina Thönnissen mit einem Sieg fürs Finale qualifizieren konnte scheiterte Nuria Irache-Estebanez als Vierte knapp. Im Finale kam Regina Thönnissen dann als Siebte ins Ziel. Im Zweier über die 200m lief es für die Beiden noch besser. Im Finale ereichten sie einen ausgezeichneten 4. Platz.
Zweimal in die Medaillenplätze für bei den Damen Junioren Jessica Lorenz. Sie hat sich gegenüber dem letzen Jahr stark verbessert und lieferte sowohl über die 200m als auch über 500m und 6.000m eine gute Leistung ab. In allen rennen kam Sie als Zweite ins Ziel und rundete das tolle Abschneiden des SSKC Kanuten in Mainz ab.
Mit sehr guten Ergebnissen kehrten die Langstreckenfahrer des SSKC Aschaffenburg von den Deutschen Marathon Meisterschaften aus Kassel zurück. Bei sommerlichen Temperaturen kämpften sich die Sportler über die bis zu 35km langen Strecken.
Als erstes starteten die Herren Junioren. Unter ihnen auch Nick Sauerwein. Als Marathonneuling steigerte er sich von Runde zu Runde der 21,5 km. Durch sein schnelles Aus- und Einsteigen bei den 3 Portagen konnte er wertvollen Boden gegenüber seinen Konkurrenten gutmachen und fuhr am Ende auf einen ausgezeichneten 7. Platz. Die gleiche Platzierung gelang Jannis Heinrich in der Jugendklasse. Obwohl er auf dem ersten Streckenabschnitt noch im Führungspulk mitpaddelte, musste er doch im Rennverlauf noch einige Fahrer passieren lassen.
Erfolgreicher verlief das Rennen der weiblichen Jugend. Hier startete mit Frederike Altmeyer eine Sportlerin, die bereits über einige Erfahrung im Marathonrennsport verfügt. Sie ließ sich vom hohen Anfangstempo nicht irritieren und hielt sich geschickt auf der Sogwelle. Ihre gute Laufarbeit in den Portagen hielt sie in Schlagdistanz zu den Führenden. Auf dem letzten Abschnitt der 21,5km konnte sie dann mit einem hohen Streckentempo die meisten ihrer Gegnerinnen abschütteln. Einzig Alina Gieres aus Saarlouis war am Ende schneller als Frederike Altmeyer. Nach 2009 stand Sie damit zum zweiten Mal bei einer Marathon DM auf dem Treppchen und wurde mit einer Silbermedaille ausgezeichnet.
Bei den Damen in der Leistungsklasse waren alle WM Teilnehmerinnen aus 2010 am Start. Damit war klar, dass es für Hannah Patzelt sehr schwer werden würde ihren dritten Platz aus dem Vorjahr zu wiederholen. Bereits nach 1000m der 27km Strecke setzten sich 5 Damen ab und blieben eine ganze Zeit zusammen. Erst die 3. der 5. Portagen brachte eine Vorentscheidung. Hannah Patzelt konnte wegen Krämpfen beim Laufen nicht mehr folgen und verlor etwas den Anschluss. Trotz aller Bemühungen konnte sie den Rückstand nicht mehr wettmachen. Am Ende wurde Sie gute Vierte, hatte eine gute Zeit erreicht und trotzdem die Qualifikation für die Europameisterschaften knapp verpasst.
Bei den Herren war die Streckenlänge 35km. Diese Distanz wollten Paul Kress und Moritz Zimlich in Angriff nehmen. In einem erlesenen Feld mit Routiniers hielten sich die Beiden hervorragend. Bis zur 2. Portage lagen sie mit fünf weiteren Mannschaften zusammen. Auch hier brachte die Portage eine Vorentscheidung, Diesmal war es Moritz Zimlich, dem die Beine eingeschlafen waren und dadurch bei der Laufstrecke gehandicapt war. Trotzdem hielten Paul Kress und Moritz Zimlich tapfer durch und paddelten nach den 35km als Siebte über die Ziellinie.
Mit von der Partie waren auch die Senioren. Gerd Bernhard startete bei den Herren Senioren C (50+). Ein großer Favoritenkreis deutete schon im Vorfeld auf ein interessantes und schnelles Rennen hin. Lange Zeit hielt sich Gerd Bernhard mit an der Spitze. Gegen Ende der 21,5km musste er dann abreißen lassen und konnte trotzdem mit Platz 5 sehr zufrieden sein.
Die 2. SSKC Medaille steuerte am Ende Heiner Faßnacht in der Klasse Senioren D (60+) bei. Obwohl er vor der ersten Portage den Kontakt zur Spitzengruppe verlor, kämpfte er sich durch ausgezeichnete Portagenarbeit wieder heran. Nach der letzten Portage stieg er dann plötzlich als Zweiter ins Boot und versuchte diese Position zu halten. An der letzten Wende konnten dann zwei Gegner wieder den Anschluss herstellen. So lief alles auf einen Schlussspurt hinaus. Gleichauf wurden die letzten 100m der 21,5km angegangen. Im Spurt wurde Heiner Faßnacht zwar noch vom 2. Platz verdrängt, war aber am Ende mit dem 3. Rang hochzufrieden.
Die Regattasaison der Aschaffenburger Kanuten beginnt gleich mit einem Höhepunkt. Während sich der Nachwuchs sich auf der Großen Mainzer Kanuregatta seiner ersten Bewährungsprobe stellt, fahren gleichzeitig 8 aktive Fahrer zur Deutschen Kanu Marathon Meisterschaft nach Kassel.
Da dies der erste Wettkampf in 2011 ist, ist eine Erfolgsprognose sehr schwierig. Zwar haben sich die SSKC Kanuten im Ostertrainingslager gut vorbereitet. Was dies im Vergleich zur Konkurrenz gebracht hat werden die Rennen in Kassel und Mainz zeigen.
Neben den Seniorenfahrern Tim Faßnacht und Torsten Lehnert, die in ihren Rennen sicherlich zu den Favoriten zählen, messen sich Luisa Möller und Corinne Englert bei den Schülerinnen B. Sie haben durchaus die Möglichkeit um in die Medaillenränge zu fahren.
Bei den männlichen Schülern gehört Lukas Möller mit zu den Stärksten. Der süddeutsche Mehrkampfmeister des letzten Jahres gehört auch in Mainz zu den Favoriten.
Eine Klasse höher, nun bei der weiblichen Jugend müssen Regina Thönnissen und Nuria Irache-Estebanez starten. Für Sie gilt es in erster Linie sich in dieser Klasse zu etablieren und nach Möglichkeit die Endläufe zu erreichen.
Trotz einer Leistungssteigerung wird sich Jessica Lorenz bei den Damen Junioren schwer tun, um gegen die starke Konkurrenz aus Mannheim und Karlsruhe zu bestehen.
Mit einigen Medaillenchancen starten die Langstreckenspezialisten des SSKC bei den Deutschen Marathon Meisterschaften in Kassel. Auf der 7 Km Rundstrecke müssen als Erste Jannis Heinrich (Jugendklasse) und Nick Sauerwein (Junioren) auf die Strecke. Sie haben mit jeweils 20 Startern das größte Teilnehmerfeld. Auf der doch engen Fulda wird es dadurch sehr auf einen guten Start ankommen. Beiden sind Platzierungen unter den besten Zehn zuzutrauen.
Kurze Zeit später geht Frederike Altmeyer bei der weiblichen Jugend ebenfalls auf die 21,5km. Bei einem guten Start und ohne Kollision könnte ihr der Sprung aufs Treppchen gelingen.
Eine schwere Aufgabe erwartet Hannah Patzelt bei den Damen in der Leistungsklasse. Am Start alle deutschen Teilnehmerinnen der letzten WM in Spanien. Bei einer optimalen Fahrt über die 25,5km könnte Hannah Patzelt ihre Platzierung aus dem letzten Jahr (3.Platz) wiederholen und sich damit für die Europameisterschaften qualifizieren.
Getrennt gehen in diesem Jahr Gerd Bernhard und Heiner Faßnacht an den Start. Beide starten im Einer. Gerd Bernhard bei den Senioren C und Heiner Faßnacht erstmals bei den Senioren D. Da Beide nicht gerade die Marathonspezialisten sind und starke Konkurrenz am Start ist, wäre eine Podestplatzierung eine Überraschung. Entscheidend werden hier die Laufportagen sein. Sollte der Kontakt zur Spitzengruppe nicht abreißen, dann ist alles möglich.
Als Einzige starten Paul Kress und Moritz Zimlich im Zweier. Am Sonntag versuchen sie sich bei den Herren in der Leistungsklasse über die 33,5 km. Beide haben gut trainiert und alle sind gespannt wie sie sich im Feld der Arrivierten schlagen werden. Ein Platz unter den ersten Sechs könnte durchaus realisiert werden.
Auch wenn die herausragende Bilanz aus dem Vorjahr nicht ganz erreicht werden konnte, so verbuchte die Kanuabteilung erneut eine sehr erfolgreiche Saison 2010. Während die etablierten Leistungsträger inzwischen in der Leistungsklasse angekommen sind und jetzt mit der Weltspitze konkurrieren müssen, kommen aus dem Schüler- und Jugendbereich bereits neue Talente, die in Zukunft die Tradition der Rennsportkanuten fortsetzen können.
Auf 14 Regatten verbuchten unsere Paddler insgesamt 122 Siege, 113 zweite und 85 dritte Plätze. Eine stolze Bilanz, die dadurch untermauert wird, dass unsere Abteilung einmal mehr den erfolgreichsten Verein bei den Bayerischen Meisterschaften stellte.
Da unsere Sportart sehr trainingsintensiv ist, sind wir froh, dass wir über einige sehr motivierte und engagierte Übungsleiter und Trainer verfügen, die bei der Vielzahl der Trainingseinheiten immer vor Ort waren. Unser Dank gilt insbesondere Doris Ebert, Ulrike Faßnacht, Barbara Großmann, Heike Ott, Susanne Patzelt, Eugen Eibl, sowie Jörn, Tim und Heiner Faßnacht, die sich die Trainingsarbeit im Winter sowie im Sommer aufgeteilt haben.
Neben den rein sportlichen Themen standen in der Abteilung noch einige andere Veranstaltungen auf dem Programm.
• So wurde die Grundlage zu den Erfolgen beim Ostertrainingslager, in heimischen Gefilden, geschaffen. 3 bis 4 Trainingseinheiten pro Tag forderte den Sportlern alles ab.
• Traditionell am 1. Mai fand unser Anpaddeln statt. Mit Wandercanadier und Drachenboot wurde die Strecke von Kleinwallstadt bis ans Vereinsgelände rechtzeitig zur Bootstaufe zurückgelegt. Trotz Regen konnte die Taufe von 5 neuen Rennbooten durchgeführt werden. Ein Großteil der Boote wurde durch Privatpersonen finanziert und den Sportlern zur Verfügung gestellt. Den Sponsoren sei hier noch einmal recht herzlich gedankt.
• Einen herben Rückschlag mussten wir in unserem Pfingsttrainingslager am Bleilochstausee in Thüringen hinnehmen. Während einer Trainingseinheit zog überraschend und schnell ein Minitornado heran und wirbelte unsere ganzen am Ufer gelagerten Einer durch die Luft. Hilflos mussten wir mit ansehen, wie die Boote teilweise 10m hoch und 50m weit durch die Luft geschleudert wurden. An 6 Einerkajaks entstand zum Teil erheblicher Sachschaden. Peter Patzelt und Heiner Faßnacht hatten dann 2 Tage Arbeit um die Boote zumindest wieder einsatzfähig zu machen. Besonders bitter, da es sich ausnahmslos um neue Boote gehandelt hat. Zum Glück gab es zumindest keinen Personenschaden.
• Nach der letzten Regatta stand dann Ende September noch das Abpaddeln auf dem Programm. Diesmal wurde der Main von Freudenberg bis Miltenberg befahren. Trotz Regens gab es bei den Teilnehmern nur fröhliche Gesichter, vor allem da bei der Rückkehr bereits der Grill für das Helferessen angeschürt war und alle beim Rollbraten und Bier von der Abteilungsleiterin Susanne Patzelt für den tollen Einsatz bei unserer Großveranstaltung, dem Drachenboot Frankencup, gelobt wurden. Dazu später mehr.
• Den Abschluss der Veranstaltungsreihe bildete, wie immer, die Saisonfeier Mitte Januar im Vereinsheim. Einen Tag nach der Sportlerehrung der Stadt, diesmal wurden 49 Kanuten und Drachenbootsportler geehrt, wurde in gemütlicher Runde ein Rückblick auf die erfolgreiche Saison 2010 gegeben. Die Meister wurden geehrt, ein Videorückblick gezeigt und der Gewinner des Walter Faßnacht Gedächtnispreises (für den Punktbesten Sportler), Paul Kress, mit dem Teller ausgezeichnet. Den Kenterpokal, in diesem Jahr ohne ernsthafte Konkurrenz, erhielt Jessica Lorenz.
Nach viel Ärger im Vorfeld wurde erstmals bei einer Bayerischen ein Kanumehrkampf für Schüler und Jugendliche durchgeführt. Dieser Wettkampf besteht aus Laufen, Hüpfen, Ballstoßen und Standweitsprung. Auch ein bisschen Bootfahren gehört dazu, jedoch nicht im bisherigen Umfang. Dieser „Wettkampf“ wurde durch den Deutschen Kanu Verband beschlossen und ohne Rücksicht auf die Machbarkeit durchgeführt. Entsprechend waren die Meisterschaften zerrissen und hatten lange Tage für unsere Jüngsten.
Dies allem zum Trotz zeigten unsere Athleten, dass sie vor allem schnell Boot fahren können. Vor den Rennen war Sportwart Heiner Faßnacht mit Prognosen sehr vorsichtig, da einige der Leistungsträger in höhere Klassen aufgestiegen waren und sich dort mit den etablierten Fahrer/innen auseinander setzen mussten.
So war das Ergebnis mit 27 Titeln, 23 zweiten und 19 dritten Plätzen mehr als selbst kühnste Optimisten erwartet hatten. Wie in den vergangenen Jahren waren wieder alle Altersklassen am Medaillensegen beteiligt. Großartig war die Leistung und Titelausbeute für Paul Kress und Frederike Altmeyer. Beide erpaddelten sich jeweils 6 Titel. Sie waren damit die erfolgreichsten Teilnehmer ihrer Klasse. Paul bei den Junioren und Frederike in der Jugendklasse.
![]() Paul Kress (mitte) mit 6 Titeln erfolgreichster BM Teilnehmer |
![]() Frederike Altmeyer (links) mit Annika Kunze |
Unterstützt wurde Paul Kress dabei in den Mannschaftsbooten von Nick Sauerwein (K4 über 500m) und Jannis Heinrich (K4 über 200m + Staffel). Frederike Altmeyer gewann zusammen mit Annika Kunze den Langstreckenzweier über 5.000m und im siegreichen Kajakvierer saßen noch Regina Thönnissen und Nuria Irache-Estebanez. Zuvor hatte Regina Thönnissen mit Carolin Endres über die 2.000m ihren ersten BM Titel eingefahren. Hinzu kamen 2 Titel von Hannah Patzelt. Einmal über die 5.000m Langstrecke und dann noch zusammen mit Carina Seifert im Sprintvierer der Damen. Die beiden anderen Damen stellte unser Partner FC Hof.
Geschockt hat dann Moritz Zimlich die Konkurrenz im Einerzeitfahren über 1.000m. Er gewann überraschend in seinem ersten Jahr in der Leistungsklasse gegen die hohen Favoriten aus München und Kleinheubach.
Den zweiten Streich, ebenfalls wieder gegen die Favoriten aus München, gelang ihm zusammen mit Tim Faßnacht im Langstreckenzweier über die 5.000m. Nachdem die Münchner noch vor 14 Tagen bei den Süddeutschen knapp vor unseren Fahrern lagen, drehten Tim und Moritz bei der BM den Spieß um und gewannen deutlich.
Auch Johanna Obremski zeigte ihre Stärke auf der langen Strecke. Die 5.000m wurden von Ihr klar beherrscht und gewonnen. Bei ihrer ersten Teilnahme an einer Meisterschaft konnten Luisa Möller und Nico Schmidt gleich aufs oberste Treppchen steigen. Sie gewannen bei den 9 jährigen ihre Rennen über die 1.000m. Eine tolle Leistung der Beiden. Auch am anderen Ende der Altersstufe, bei den Senioren gab es Titel. So gelang es Eugen Eibl den Einer der Senioren C über die 5.000m zu gewinnen. Über die 200m und 500m lag dann Heiner Faßnacht in Front. Im Zweier wurden dann die Beiden ihrer Favoritenstellung gerecht und siegten über die 500m. Über 200m war Heiner Faßnacht dann noch mit Torsten Lehnert in der Senioren A Klasse erfolgreich.
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Auch hier gab es harsche Kritik am Verband, da 2010 die Meisterschaften, wegen des Mehrkampfes, getrennt wurden.
So fanden die süddeutschen Langstreckenmeisterschaften in Wiesbaden Schierstein statt. Dort zeigten die SSKC Starter ihre Stärken über die langen Distanzen. Erfolgreich war Hannah Patzelt bei den Damen. Ungefährdet zog sie ihre Runden und gewann souverän. Bei den Schülern B kristallisiert sich langsam ein neuesTalent heraus. Lukas Möller überraschte mit einem tollen zweiten Rang über die 2.000m. Eine Silbermedaille sicherte sich auch Paul Kress, der zusammen mit dem Coburger Simon Heister bei den Junioren an den Start ging. Erst auf den letzten Metern der 5.000m mussten sich die Beiden dem Siegerboot aus Koblenz beugen. Spannend auch das Rennen in der Leistungsklasse. Hier ging es von Anfang an hart zur Sache. Nachdem Tim Faßnacht und Moritz Zimlich mehrfach unfair behindert wurden aber immer wieder Anschluss zur Spitzengruppe fanden, fehlten im Endspurt einige Körner. Knapp hinter den Münchnern wurden Sie am Ende Dritte. |
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Der zweite Teil, die Kurz- und Mittelstrecken wurden dann Mitte Juli in München auf der Olympiaregattastrecke durchgezogen. Auch hier führte der Kanumehrkampf zu größeren Diskussionen und Zeitplanverschiebungen. Das konnte aber die Leistung von Lukas Möller in keinster Weise schmälern. Im Gegenteil, durch tolle Leistungen in allen Disziplinen gewann er den Mehrkampf der Schüler B. Im Übrigen der einzige Bayer, der einen Mehrkampf gewinnen konnte. Gut in Szene setzen konnte sich abermals Hannah Patzelt. Sie saß im siegreichen Bayernvierer der Damen über 500m. Zudem konnte sie über die 1.000m einen zweiten und über 200m einen dritten Platz erringen. Auch Moritz Zimlich stand mit dem Vierermannschaft des BKV auf dem Siegerpodest. Über 1.000m kamen sie als Dritte ins Ziel.
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![]() Lukas Möller SM Meister im Kanumehrkampf |
![]() Hannah Patzelt 3. Deutsche Meisterin Kanu Marathon |
Mitte Mai starteten 8 Sportler unserer Abteilung in Brandenburg bei den Marathon Meisterschaften. Kälte, Wind und Regen forderte unseren Sportlern alles ab. Gut eingepackt gingen Frederike Altmeyer im Einer der Jugend und Jannis Heinrich mit Moritz Schüssler auf die 22,5km Rundstrecke. Nach 5 kräfteraubenden Laufportagen kam sowohl Frederike Altmeyer im Einer als auch Jannis Heinrich mit Moritz Schüssler im Zweier als Zehnte ins Ziel.
Paul Kress nahm die gleiche Strecke bei den Junioren in Angriff. In der ersten Runde verlor er leider den direkten Kontakt zur 4 köpfigen Spitzengruppe. Alleine auf sich gestellt konnte er den Rückstand nicht mehr wettmachen und kam als Fünfter ins Ziel. Eine tolle Leistung! Seinen ersten Einsatz bei den Herren in der Leistungsklasse hatte Moritz Zimlich. Über die 33,5 km ging er beherzt zu Werke. Bis 28km lag er auf einem überragenden 5. Platz. Blasen an den Händen und muskuläre Probleme waren dann der Grund, dass er noch bis auf Platz 8 abrutschte. Trotzdem ein überzeugendes Ergebnis bei seinem ersten Marathon. Das Vorjahresergebnis vergessen lassen wollte Hannah Patzelt. Um auch wieder auf der internationalen Bühne dabei zu sein, musste eine Topleistung abgerufen werden. Lange Zeit war es ein Führungstrio. Zum Schluss musste Hannah dann etwas abreißen lassen. Der dritte Platz bescherte Ihr nicht nur eine Medaille bei der DM, sondern auch die Einladung zum Marathon Weltcup in Tyn/Cz. |
| Auch die „Alten“ kämpften sich über die 22,5km. Leider sorgten Muskelkrämpfe bei Gerd Bernhard dafür, dass er zusammen mit Heiner Faßnacht nicht über einen dritten Rang bei den Senioren C hinauskamen, nachdem es lange Zeit noch nach mehr aussah. | |
Leider litten die Deutschen Meisterschaften unter dem schlechten Wetter. Tagelanger Regen verwandelte den Zeltplatz in eine Schlammwüste und zahlreiche Zelte wurden geflutet. Zum Glück hatten wir unser Domizil auf einer kleinen Anhöhe aufgeschlagen, sodass uns zumindest das Wasser von unten erspart blieb. Die sportlichen Ergebnisse konnten sich trotzdem sehen lassen. Hannah Patzelt erreichte 3x das Finale. Im Zweier über 500m (8.Platz) und 1.000m (7.Platz) saß Sie zusammen mit Ania Zyzik (München) im Boot. Im Einer über die 1.000m landete Hannah auf Platz 8. Eingerahmt von Nationalmannschaftsfahrerinnen und Olympiasiegern. Paul Kress schaffte auf der Kurzstrecke mit Simon Heister (Coburg) leider keine Finalteilnahme. Über die Langstrecke zeigten die Beiden dann eine tolle Leistung. Taktisch klug blieben Sie auf der Welle und hielten sich aus den einzelnen Scharmützeln heraus. Im Ziel sprang ein hervorragender 6. Platz heraus.
Um einen Platz bei den Weltmeisterschaften ging es bei Hannah Patzelt. Im Einerrennen über 5.000m trennte sich recht schnell die Spreu vom Weizen. Bereits nach der ersten Wende lagen nur noch 5 Boote zusammen. Taktisch klug hielt Hannah mit und übernahm in der zweiten Runde auch die Führung um in ihrem Rhythmus zu bleiben. Am Ende setzte sich die größere Routine und Kraft der Nationalmannschaftsfahrerinnen durch und Hannah Patzelt wurde sehr gute Fünfte.
Hierfür hatte sich Hannah Patzelt durch ihren 3. Platz bei den Deutschen Meisterschaften qualifiziert. Nun ging es um die internationale Qualifikation für die WM in Spanien. Hierzu bedurfte es eine Zeit die max. 2 % hinter der Siegerzeit liegen durfte. Obwohl Hannah unangenehme Erinnerung an die Strecke hatte, ging sie vom Start weg beherzt zu Werke. Recht schnell setzten sich 4 Fahrerinnen vom Feld ab. Hannah Patzelt führte die Verfolgergruppe an. Bis zur letzten Runde konnte Sie Platz 5 halten, musste dann aber der langen Führungsarbeit Tribut zollen und rutschte noch etwas auf Platz 8 ab. Der Rückstand zur Siegerin war jedoch innerhalb der Toleranz und somit war die Qualifikation zur WM geschafft.
| Unsere jährliche Herausforderung! Bereits kurz nach Veröffentlichung der Ausschreibung waren fast alle 68 Startplätze vergeben. Der Zeitplan wurde noch einmal optimiert um möglichst allen Teams die Teilnahme zu ermöglichen. Mehr geht nicht!! | |
| In diesem Jahr wurden wir organisatorisch vor neuen Herausforderungen gestellt. Zum Einen konnte unser bisheriger Sponsor das benötigte Baumaterial für die Stege nicht mehr zur Verfügung stellen. Alle möglichen Alternativen wurden geprüft und schließlich wurde eine Verlegung der Strecke, 200m in Richtung Theodorichstor beschlossen. Dies bedeutete, dass im Vorfeld die Strecke neu ausgemessen werden musste, neue Ballonierungen und Bootstege gebaut werden mussten. Für die Stromversorgung benötigten wir 250m zusätzliches Starkstromkabel. Nachdem dies alles erledigt war, machte uns die Fußball WM zu schaffen. Ausgerechnet am Wettkampftag spielte die DFB Elf im Viertelfinale. Jetzt war guter Rat teuer. Susanne Patzelt setzte alle Hebel in Bewegung um noch kurzfristig von der GEMA eine Genehmigung zur Fernsehübertragung zu erhalten. Fast hätte uns die Hitze noch einen Streich gespielt. Im vollbesetzten Festzelt fiel kurz vor Anpfiff der Beamer wegen Überhitzung aus. Robert Ebert schaffte es dann mit allen verfügbaren Lüfter die Technik gerade noch rechtzeitig wieder startklar zu machen. |
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Und trotz der Übertragung waren alle Teams so diszipliniert, dass wir unseren engen Fahrplan einhalten konnten und pünktlich die Siegerehrung durchführen konnten. Hier sei allen Beteiligten (ca. 90 Personen) noch einmal herzlichst gedankt, dass sie bei diesen Temperaturen durchgehalten haben, angefangen von den Steuerleuten bis zur Besatzung des Küchen- und Grillstandes. Es ist für uns immer wieder erstaunlich, wie diese Veranstaltung, innerhalb kurzer Zeit, zu einem solch tollen Event in Aschaffenburg herangereift ist. Die Planungen für den Frankencup 2011 laufen bereits wieder... Um eure Mitarbeit werben wir schon heute. |
Inzwischen gehört unsere Saisonfeier mit Rückblende auf die abgelaufene Saison, einen Tag nach der Sportlerehrung der Stadt, schon zum festen Punkt unseres Jahreskalenders.
Bei dieser Gelegenheit haben wir die Höhepunkte aus der Saison 2010 noch einmal mit Bildern und Worten vorbeiziehen lassen. Wir haben unsere Meister im passenden Rahmen, einem vollbesetzten Nebenzimmer, geehrt und ihre Leistungen gewürdigt.
Neben den Bayerischen-, Süddeutschen und Deutschen Medaillengewinnern wurde auch der Walter Faßnacht Gedächtnispreis 2010, für den Punktbesten Aktiven, verliehen.
Nachdem er im letzten Jahr noch knapp an Moritz Zimlich gescheitert war, konnte diesmal Paul Kress die Schale mit nach Hause nehmen. Knapp dahinter rangierten mit Regina Thönnissen und Lukas Möller zwei Nachwuchspaddler, die sicherlich in den kommenden Jahren um diese Trophäe kämpfen werden.
Den „Kenterpokal“ wurde 2010 an Jessica Lorenz verliehen. Sie hat sich diesen durch ihren nimmermüden Einsatz, auch nach Kenterungen weiter zu paddeln, mehr als verdient.
Im Rahmen des traditionellen Langstreckenrennens in Merzig/Saar wurden 2010 erstmals die Süddeutschen Meisterschaften auf der Langstrecke (10 km) ausgefahren. Bei strahlendem Sonnenschein und besten Paddelbedingungen erkämpften sich die Frankendrachen in der Leistungsklasse etwas abgeschlagen, aber dennoch zufrieden, einen 3. Platz. Leider hatten es die meisten anderen Mannschaften vorgezogen, in der Breitensportklasse zu melden. Für uns brachten die vier langen Bahnen (à 2,5 km) jedenfalls einen Gewinn an Erfahrung und Teambildung und insofern hatten wir uns die höchst amüsante Meisterfeier im Merziger Brauereigasthof redlich verdient.
Bei der Schiersteiner Drachenboot-Regatta herrschten tropischen Temperaturen und bei wolkenfreiem Himmel waren wir froh, einen relativ schattigen Zeltplatz zur Verfügung zu haben. Nach recht mäßigen Leistungen in den Vorläufen der 250 m Strecke kamen wir im Zwischenlauf besser zurecht und erreichten am Ende doch noch das B-Finale.
Beim abschließenden 2000 m Rennen zeigte sich dann unsere wahre Stärke und wir erreichten mit 19 Paddlern und einem geliehenen Steuermann den 1. Platz in unserem Lauf. Im Gesamtergebnis landeten wir dann auf Platz 7 von den gestarteten 15 Sport Teams.
Insgesamt war es an diesem Wochenende belastend, sowohl bezüglich der Frauenquote, als auch bei der Gesamtzahl der zur Verfügung stehenden Paddler am Limit zu fahren.
Doch auch am Sonntag wurde weiter gekämpft. Bei einer durchgehenden Bewölkung fanden die beiden Vorläufe über 500 m unter erträglichen Temperaturbedingungen statt. Dennoch brachen wir abermals auf den letzten 50 m ein. Erst im C-Finale waren wir wieder da und belegten den 1. Platz. Dabei gelang es uns sogar, die Kameraden aus Lohr einmal deutlich hinter uns zu lassen.
Für die Offene Deutsche Meisterschaft Langstrecke im Kanu-Drachenboot in Saarbrücken hatten wir uns viel vorgenommen und gut vorbereitet. Da jedoch zu wenig Masters Mixed Teams gemeldet hatten, gab es leider keine separate Wertung, sondern wir durften bei den Senioren Mixed „mitfahren“. Wir starteten als Nummer 1 und nach uns im 10 sec.-Takt die anderen Boote. Namhafte Kenner der Drachenbootszene hatten bereits errechnet, dass wir auf der 10,5 km langen Strecke von allen (im Verhältnis zu uns doch recht jugendlichen) Mitbewerbern überholt und etwa eine weitere Minute nach dem Letzten über die Ziellinie fahren würden. Doch dann kam es ganz anders:
Was die Nummern 2, 3 und 4 angeht, behielten die Experten Recht. Doch das KCV Mixed Team aus Völklingen mit der Nummer 5 biss sich an uns die Zähne aus. Dank eines enormen Motivationsschubes und einer bravourösen taktischen Leistung unserer Steuerfrau Dorothee Putscher hielten wir gut mit und ließen uns nicht mehr überholen, auch nicht von den zum Schluss noch bedrohlich nahe kommenden Rostockern mit der Startnummer 6.
Mit einer beachtlichen Zeit von 52:04 min. landeten wir in der Gesamtwertung zwar auf Platz 7, fühlten uns aber dennoch als die „Sieger von Saarbrücken“.
Der Höhepunkt der Saison lockte uns Ende Oktober wieder einmal in die Schweiz. Zum Wettbewerb um den Armadacup kommen jedes Jahr immer mehr Boote aus ganz Europa angereist.

SSKC Frankendrachen beim Start am Armadacup 2010
In einigen Filmbeiträgen auf YouTube sieht man ganz deutlich, dass wir aus unserer Startposition am linken Rand der dritten Reihe einen hervorragenden Start hingelegt hatten und im wahrsten Sinne des Wortes „auf gutem Wege“ waren. Doch kurz vor der Bogenbrücke wurde aus einem Gedränge in der Mitte des Feldes ein Drachenboot nach links herauskatapultiert, welches uns voll am Bug erwischte und auf die eigentlich zu meidende Sandbank drückte. Bis wir wieder Fahrt aufnehmen konnten, waren wertvolle Minuten vergangen, die wir trotz einer tollen Mannschaftsleistung nicht aufholen konnten. Und so landeten wir mit einer respektablen Zeit von 39:12 min. leider nur auf Platz 28, was uns den Start im Jahre 2011 nicht gerade erleichtert.
Erst beim Herausheben unseres Bootes stellten wir fest, dass dieses bei der Kollision ein erhebliches Leck davongetragen hat und wir dadurch noch viele Liter Ballast im Schiffsrumpf mitbewegt haben. Doch trotz dieses Unglücks war Bern wieder mal eine Reise wert, und wir werden beim nächsten Mal sicherlich wieder antreten.
Um in Form zu bleiben und unsere Technik zu verbessern sind wir „Frankendrachen“ auch im Winter, bei Plusgraden, jeden Sonntag um 10.30 Uhr auf dem Main unterwegs.
Wir wollen unsere Teams, vor allem im FUN-Bereich weiter ausbauen. Deshalb möchten wir alle Interessenten aus den anderen Abteilungen aufrufen zu unseren Trainings zu kommen.
Die Zeiten sind dem Schaukasten oder im Internet unter http://www.sskc-kanu.de zu ersehen.
Dieses Jahr hat das Wetter in Hof dem Slogan "Kalt - aber geil!" zum Saisonabschluss wieder alle Ehre gemacht. Während tagsüber bei Sonnenschein noch erträgliche Temperaturen herrschten fiel Nachts die Temperatur stark ab. Trotzdem brachten die Kanuten das Wasser auf dem Quellitzsee zum kochen und so nahm sich auch der Eine oder die Andere die Freiheit noch eine Runde Baden zu gehen.
Nachdem der Aufbau, im Schein diverser Taschenlampen nach Ankunft am Freitagabend, abgeschlossen war und man sich in die warmen Schlafsäcke eingemummelt hatte, ging es am Samstag morgen als erstes für die Leistungsklasse im Mixzweier in die Vorläufe.
Während die beiden Zweier mit Johanna Obremski - Moritz Zimlich und Hannah Patzelt - Tim Faßnacht die "unchristliche" Startzeit mit jeweils einem Sieg des Vorlaufs besser verkrafteten, mussten die Zweier mit Carina Seifert - Jörn Faßnacht und Johanna Obremski - Paul Kress mit einem undankbaren 4. Platz auf eine Zwischenlaufteilnahme verzichten.
Für Hannah Patzelt war dies der Auftakt für die Qualifizierung zu allen Endläufen am Sonntag. Lediglich im Mix K2 der Leistungsklasse musste Sie mit Tim Faßnacht und einem 5. Platz auf eine Endlaufteilnahme verzichten. Für Obremski - Zimlich war eine Qualifizierung für den Endlauf mit Platz 6 im Zwischenlauf ebenfalls nicht möglich.
Nach langer Zeit startete mal wieder ein C2 mit einer aschaffenburger Besetzung. Als einziger bayerischer Vertreter in dieser Gattung reichte allerdings ein sechster Platz nicht für die Endlaufteilnahme aus.
Besser machte es hier schon der K2 (weiblich) und der K4 (weiblich + mix) der Schülerinnen A um Schlagfrau Regina Thönnissen. Ebenso wie Paul Kress - Simon Heister im K2 der Herren Junioren erreichten die Boote ungefährdet den Endlauf.
Im Einer mussten sich die SSKC-Kanuten den Sprintspezialisten - vornehmlich aus dem Osten - zum Großteil beugen. Den Zwischenlauf erreichten lediglich Hannah Patzelt, Carina Seifert, Moritz Schüssler, Regina Thönnissen und Jörn Faßnacht.
Dagegen konnten sich alle Staffeln für die Endläufe qualifizieren. Hier musste leider nur die Damen Junioren Staffel wegen einer Schwimmeinlage auf die Endlaufteilnahme am Sonntag verzichten. Hier zeigte das Training der Staffelholzübergabe unter Jörn Faßnacht in der Woche davor seine Wirkung. Alle Übergaben klappten problemlos und so konnten vor der Konkurrenz wertvolle Sekunden gewonnen werden.
Die Endläufe am Sonntag begannen für die SSKC-Kanuten mit dem Mix K4 der Schüler A. Hier konnte durch Regina Thönnissen ebenso wie später im K4 der Damen Junioren Johanna Obremski und Frederike Altmeyer ein respektabler 4. Platz erreicht werden. Diesen Platz sicherte sich auch die jüngste Teilnehmerin des SSKC: Celina Grießhammer.
Für Frederike Altmeyer war nach dem K4 allerdings die 13 Minuten nicht ausreichend um mit Ihrer Partnerin Annika Kunze rechtzeitig den Start zu erreichen, weshalb sie im K2 der weiblichen Jugend leider nicht antreten konnte.
Als hätten die SSKC-Kanuten den 4. Platz abonniert, fuhr auch die Staffel der Herren Junioren um Paul Kress und Moritz Schüssler auf diesem ein.
Für einen 6. Platz im hart umkämpften Sprinterfeld reichte es für den K4 mixed Junioren mit Frederike Altmeyer, Jessica Lorenz, Paul Kress und Markus Schmalz. Besser machten sie es da schon in der mixed Staffel, die mit einem hervorragendem 2. Platz beendet werden konnte.
Diesen tollem Ergebnis standen kurze Zeit später die mixed Schüler A und die Herren Leistungsklasse Staffel in nichts nach. Auch hier zeigte das "Sondertraining" Staffelholzübergabe seine Früchte und es wurde jeweils ein 2. Platz belegt. Neben der starken Konkurrenz im Boot musste man sich auch gegen Schummeleien bei der Staffelholzübergabe wehren. Hier zeigte sich am Ende aber eindeutig, dass kein Betrug dem Trainingsfleiß stand halten kann.
Mit diesen Erfolgen im Rücken startete die mixed LK Staffel etwas übermotiviert in das Rennen. Hier verlor der K2 leider unterwegs das Staffelholz und konnte die zur Rettung des Staffelholzes benötigte Zeit nicht mehr einfahren. Es blieb am Ende bei einem 8. Platz.
Wie bereits im mixed Vierer erreichte der weibliche Schüler A K4 um Regina Thönnissen im Endlauf den 4. Platz. Einen 6. Platz erfuhr der weibliche Jugend Vierer um Frederike Altmeyer, Jessica Lorenz, Annika Kunze und Melanie Gebhardt. Celina Grießhammer konnte im mixed K4 der Schüler B einen 6. Platz und im K2 mixed einen 7. Platz einfahren. Die weiteren Vierer der Herren Junioren und der Damen Leistungsklasse landeten auf Platz 6 bzw. 5.
Nach den tollen Leistungen von Regina Thönnissen in den Vor- und
Zwischenläufen wurde im K2 der weiblichen Schüler A der Endlauf mit dem
3. Platz würdig beendet.
Neben der Staffel hat sich Jörn Faßnacht auf die Canadierrennen akribisch vorbereitet. Endlich konnte er nach dem ausscheiden im C2 (Herren LK und Mix) endlich den verdienten Lohn einstreichen. Mit einem tollen 2. Platz weit vor dem restlichen Feld fuhr er ein tolles Rennen im C1 der Herren Leistungsklasse.
Nicht ganz so glücklich war der Ausgang des Endlaufs des K2 Herren Junioren für Paul Kress mit Simon Heister. Hier musste mit Platz 6 der starken Konkurrenz Respekt gezollt werden.
Zwei weitere Podiumsplätze wurden zum Ende der Veranstaltung noch von Regina Thönnissen im K2 mixed Schüler A und Hannah Patzelt in der Damen LK Staffel erpaddelt. Jeweils Platz 3 hieß es am Ende nach spannenden Rennen.
Obwohl die SSKC Kanuten nur mit einer kleinen Mannschaft zu den Süddeutschen Kanumeisterschaften nach München Oberschleißheim angereist waren, kehrten die Sportler des SSKC Aschaffenburg mit 6 Medaillen, 2 x Gold, 1x Silber und 3x Bronze sehr erfolgreich zurück.
Leider leiden die Wettkämpfe unter, bei vielen Vereinen sehr umstrittenen Entscheidung des Deutschen Kanu Verbandes, bis einschließlich der Jugendklasse, einen sogenannte Kanu Mehrkampf, auszutragen. Dieser ist nicht nur unübersichtlich, zeit und personalintensiv, sondern bringt auch Ergebnisse zu Tage, wo man sich fragt, wo bleibt eigentlich der Kanusport?
Dass diese leichtathletischen Disziplinen beim SSKC (im Winter) durchaus gefördert werden, zeigten die tollen Ergebnisse.
Allen voran Lukas Möller, der nach seinem 2. Platz über die 2.000m, beim Mehrkampf zum ganz großen Schlag ausholte. Unter den 22 gestarteten Teilnehmern der Klasse 11 Jahre sicherte es sich durch ausgezeichnete Leistungen die Goldmedaille der 11 jährigen.
Bei den Schülerinnen des Jahrganges 14 Jahre wurde Regina Thönnissen Zehnte und verpasste die Qualifikation zu der DM nur äußerst knapp. Dafür fuhr Sie im Zweier mit Carolin Endres ein tolles Rennen. Lohn war ein 6. Platz im Finale und damit auch die Starterlaubnis für die Deutschen Meister-schaften. Im Vierer fuhren Regina Thönnissen - Carolin Endres, Nuria Irache Estebanez mit Sabine Hohberger nur um /10 sec. an der Bronzemedaille vorbei.
Nicht ganz so toll verliefen die Rennen von Frederike Altmeyer. Während im Mehrkampf mit Platz 8 noch die Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften erreicht wurde, schaffte es Frederike Altmeyer weder mit Annika Kunze im Zweier, noch mit dem Bayernteam im Vierer die Qualifikation zur DM zu erreichen.
Auf 4. Plätze war diesmal Johanna Obremski abonniert. In beiden Zweierrennen über 500m und 1.000m kam Sie mit Marie Schwarz (Coburg) jeweils knapp geschlagen als Vierte ins Ziel. Diese Platzierung auch im Vierer. Ihre mit Abstand beste Leistung konnte Sie im 1.000m Einer abrufen. Als beste bayerische Sportlerin landete Sie, genau, wieder auf einen allerdings tollen 4. Rang.
Paul Kress zeigte abermals, dass er momentan der beste bayerische Juniorenfahrer ist. Es war in allen Endläufen vertreten. nach Platz 9 über 500m steigerte er sich auf Platz 7 über die 1.000m. Zusammen mit dem Coburger Simon Heister wurde er im 500m Zweier Fünfter und über die 1.000m Distanz sprang ein 7. Platz hervor. Trotz dieser guten Leistungen blieb er hinter den tollen Ergebnissen des letzten Jahres zurück.
So blieb es den Leistungsklassefahrern vorbehalten, die restlichen Medaillen einzufahren. Besonders erfolgreich hierbei, einmal mehr, Hannah Patzelt, die im siegreichen Bayernvierer saß, der seit langem einmal wieder die Mannschaft aus Baden Württemberg besiegen konnte. Hinzu kamen ein 2. Platz im 1.000m Einer und ein 3. Rang über 500m. Zum Abschluss gab es im Zweier über 500m noch eine weitere Bronzemedaille. Hier saß Mariann Gebelein aus Fürth mit im Boot.
Die letzte Bronzemedaille sicherte sich Moritz Zimlich mit dem Bayernteam über 1.000m. Auch im 1.000m Zweierfinale war Moritz Zimlich mit Simon Schneider aus Neuburg vertreten. Am Ende stand ein 8. Platz auf der Anzeigetafel.
Dauerregen im Vorfeld machten die Bayerischen Kanumeisterschaften in Neuburg/Donau zu einer wahren Schlammschlacht. Allerdings ließen sich die Sportler des SSKC Aschaffenburg davon nur wenig beeindrucken.
Die Trainer waren sich im Vorfeld einig, dass der SSKC wohl nicht wieder an die Erfolge des Vorjahres anknüpfen kann, da die Leistungsträger inzwischen in der Leistungsklasse starten und dort die Konkurrenz wesentlich erfahrener und stärker ist.
Umso mehr größer war die Freude über das erneut starke Abschneiden der Aschaffenburger Kanuten. Mit 25 Siegen, 21 zweiten und 20 dritten Plätzen kam erneut ein tolles Ergebnis zustande. Fast alle Teilnehmer des SSKC traten mit mindestens 1 Medaille den Heimweg an.
Herausragend waren die Leistungen von Frederike Altmeyer und Paul Kress. Beide standen jeweils 5 mal ganz oben auf dem Siegerpodest und zählten damit zu den erfolgreichsten Teilnehmer dieser Meisterschaft.

Die Regatta begann gleich mit einem Paukenschlag, als die Jüngsten, Nico Schmidt (8 Jahre) und Luisa Möller (9 Jahre) ihre Rennen über die 1.000m gewannen. Auch über die 200m holten beide die gleiche Medaille, nämlich Silber. Eine nicht zu erwartende Leistung der Beiden.
Dies war die Initialzündung für weitere Topleistungen. So fuhren Regina Thönnissen und Carolin Endres bei den Schülerinnen A über die 2.000m Langstrecke ein tolles Rennen. Taktisch klug suchten Sie an den Wenden des 500m Rundkurses die Vorentscheidung. An der 3. Wende gelang es Ihnen sich von den Verfolgern zu lösen und mit Vorsprung ins Ziel zu kommen. Carolin Endres rundete das gute Ergebnis mit Siegen im Einer der 13 jährigen über 200m und 1.000m ab.
In der Jugendklasse mussten sich Jannis Heinrich und Moritz Schüssler gegen ein sehr starkes Teilnehmerfeld auseinander setzen. Die gelang auf der Langstrecke über 5.000m am besten. Hier wurden die Beiden am Ende mit einer Silbermedaille belohnt. Im Kanumehrkampf belegte Jannis Heinrich in der Endabrechnung noch einen hervorragenden 3. Platz.
Überragend war bei der weiblichen Jugend Frederike Altmeyer. Sie war auf den Punkt topfit und konnte alle Einerrennen über 200m und 1.000m gewinnen. Hinzu kamen noch Erfolge im Zweier mit ihrer Partnerin Annika Kunze über die 200m und 5.000m. Hinzu kam noch der Gesamtsieg im Kanumehrkampf und der Sieg im K4 zusammen mit Annika Kunze, Regina Thönnissen und Nuria Irache Estebanez.
Ebenso erfolgreich war Paul Kress bei den Junioren. Er zeigte im 1.000m Einzelzeitfahren seine Stärke und siegte mit 9 Sekunden Vorsprung. Darüber hinaus gewann er auch über 500m und wurde über 200m knapp geschlagen Zweiter. Zusammen mit Markus Schmalz siegte er im Zweier über die 5.000m. Als Schlagmann im 500m Vierer gewann er mit Markus Schmalz, Nick Sauerwein und Andreas Stübinger. Im ebenfalls siegreichen 200m Vierer saß anstatt Nick Sauerwein Jannis Heinrich im Boot. Als großer Achtungserfolg ist auch der 3. Platz mit Moritz Zimlich in der Leistungsklasse über 500m zu werten.
Bei den Damen Junioren konnte Johanna Obremski im Einer ihre bislang stärkste Leistung abrufen. Überraschend deutlich siegte Sie über die 5.000m Langstrecke. Ihre Erzrivalin Marie Schwarz/Coburg konnte Ihr diesmal nicht folgen und so siegte Johanna Obremski mit großem Vorsprung. Nachdem Ihr im 1.000m Einzelzeitfahren noch 2/10 sec. Zum Treppchenplatz fehlten, war Sie über die 500m mit Platz 3 bei der Siegerehrung vertreten.
Überraschungen gab es in der Leistungsklasse. Gegen die hohen Favoriten aus München schlugen sich die SSKC Sportler hervorragend. So düpierte Moritz Zimlich die Konkurrenz im Einzelzeitfahren über die 1.000m. Am Ende lag er 2 Sekunden vor dem Titelverteidiger. Zusammen mit Tim Faßnacht wollte er die knappe Niederlage von der Süddeutschen Meisterschaft im Langstreckenzweier wettmachen. Von Anfang an gab es den erwarteten Zweikampf mit den Münchnern. Taktisch klug sprinteten Faßnacht-Zimlich vor und nach jeder Wende. Dies führte 1 Runde vor Schluß zum Erfolg. Das Münchner Boote konnte das Tempo nicht mehr mitgehen und verlor den Anschluß. Danach fuhren Tim Faßnacht und Moritz Zimlich das Rennen ungefährdet zu Ende.
Bei den Damen gab es erneut das Duell München gegen Aschaffenburg. Nachdem Hannah Patzelt sich über die 1.000m noch mit einigen zehntel Sekunden Ania Zyzik beugen musste, schaffte es Patzelt über die 5.000m erstmals die Münchnerin, und das in eindruckvoller Manier, zu schlagen. Über die 500m und 200m hatte die Münchnerin dann wieder die Nase knapp vorn. Eine Sensation gelang dann den Aschaffenburger Damen Hannah Patzelt-Carina Seifert-Johanna Relius und Viktora zettl im 200m Vierer. Hier gewannen Sie überraschend, wenn auch knapp, vor der Münchner Mannschaft, bei der die 3malige Olympiasiegerin Anke von Seek mit im Boot saß.
Erfolgreich waren erneut die Seniorenfahrer. In der Klasse A (32-39) siegten Heiner Faßnacht und Torsten Lehnert im Zweier über die 200m. Torsten Lehnert kam zudem im Einer über die 5.000m auf Platz 2 und über 200m und 500m auf Platz 3. Alle Rennen bei den Senioren C (51-59) gingen nach Aschaffenburg. Nachdem Eugen Eibl den Langstreckeneiner über 5.000m gewonnen hatte, reichte es Heiner Faßnacht über die 200m und 500m zum Sieg. Im Zweier über 500m waren Heiner Faßnacht und Eugen Eibl ebenfalls nicht zu schlagen.